Jan-Philipp Litza

Beagle 5. Mai 2007

Ich hatte mir vor einiger Zeit mal wieder Beagle installiert. Beagle ist ein netter Suchdaemon für Linux der so ziemlich alles indiziert was man sich vorstellen kann: Webseiten, Dateien, Metadaten, Mails, Newsfeeds, alles. Dass das viel Speicherplatz kostet ist klar, aber wenn man die Filtereinstellungen sinnvoll wählt ist das kein so großeses Problem (wenn man die großen Ordner in ~ die man eh nicht durchsuchen möchte ausschließt nämlich). Nun habe ich diesen Dienst seit ich ihn eingerichtet hab genau 2 mal benutzt, und das auch nur, um ihn zu testen. Folglich: Ich brauche es nicht. Ich wollte es halt nur mal ausprobieren, um es mit dem ach-so-tollen Suchdienst von Vista vergleichen zu können (der ja auch gaar nicht von Mac OS X abgeguckt ist). Was aber viel schlimmer als der Speicherplatzverbrauch ist, ist der RAM Verbrauch. Ich weiß nicht ob er den ganzen Index laden will, aber es verbraucht mMn zu viel RAM – so um die 100 MB schätze ich. Für jemanden, bei dem das schon 20% des RAMs sind, ist das eindeutig zu viel. Also hab ich mich wieder davon verabschiedet und siehe da – jetzt läuft auch Gnome wieder wunderbar schnell. ☺