Jan-Philipp Litza

Auslandsaufenthalte 13. Februar 2007

Jeder wird wahrscheinlich wissen, dass die Möglichkeit besteht, zumindest einen Teil des elften Jahrgangs im Ausland zu verbringen. Aus meiner Klasse haben jetzt 4 Leute die Möglichkeit genutzt, 2 nach Frankreich, 2 nach Neuseeland. Ich hatte da nicht so Lust drauf, weil ich glaube, dass es sehr schwer ist, sich da einzuleben. Nun haben wir aber seit gestern auch eine Austauschschülerin aus Argentinien bei uns in der Klasse. Während wir zwar wenigstens Französisch und Englisch in der Schule lernen und daher uns doch verständigen können sollten, wenn wir ins Ausland fahren, kann sie nun überhaupt kein Deutsch und nur meiner Meinung nach relativ schlechtes Englisch. Und in der Situation dann in ein anderes Land zu fliegen halte ich irgendwie für einerseits sehr mutig und andererseits schon fast für dumm (der Grad dazwischen ist halt nur sehr schmal). Naja, ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland zu kommen ist schon ein starkes Stück. Aber obwohl wir nun wirklich viel versuchen, sie zu integrieren, hat unsere Austauschschülerin es auf dem Pokerabend neulich, zu dem wir sie freundlicherweise eingeladen haben, vorgezogen, sich über Internet mit ihren Freunden zu unterhalten. Dabei konnte sie nach eigener Aussage sogar etwas pokern. Naja, mal schaun, was daraus noch wird. Ich glaube irgendwie nicht, dass die n ganzes Jahr bleibt…

Anhang/Update: Mir fällt gerade auf, dass ich vergessen habe, den Grund ihres Aufenthalts hier zu erwähnen: Sie hat (wenn ich das richtig verstanden habe) irgendwelche Verwandte in Hamburg, die sie auf diese Art mal wieder sieht. Auch nicht gerade der beste Grund für nen Aufenthalt, macht aber wenigstens die Entscheidung etwas besser verständlich.