Jan-Philipp Litza

Blog

Must… keep… blogging… 23. September 2009

Heute wird es langsam schwer, das tägliche Bloggen aufrecht zu halten. Denn eigentlich ist nicht viel passiert. Ich hab das erste Mal meinen Laptop mit zur Uni genommen um mal das Campus WLAN auszuprobieren (höllisch instabil) und mich im Plenum zu beschäftigen, aber ansonsten war es etwa wie gestern. Thema war Approximation und Iteration, und auch wenn ich das Heron-Verfahren nicht kannte haben wir in der Schule genug iteriert, damit ich nicht von a_{n+1} verwirrt war. Lustig zu beobachten war, dass der Hörsaal heute beim Plenum verdammt leer war. Während am Montag morgen bei der Vorlesung noch ziemlich viele auf den Treppen Platz nehmen mussten waren heute im Plenum selbst bei Beginn der Veranstaltung noch recht viele Plätze frei. Ich weiß zwar, dass viele sich heute einfach das Plenum geschenkt haben, weil sie wohl alle Aufgaben gemeistert haben oder so, aber ich glaube trotzdem dass auch schon recht viele aufgehört haben (vermutlich, weil die komplexen Zahlen gestern ihnen zu komplex waren).

Ein Tag für die Tonne 22. September 2009

Diesen Tag möchte ich aus der Retroperspektive betrachtet echt gerne in die Tonne treten. Angefangen hat er eigentlich nicht soo schlecht, weil wir beschlossen haben mit dem Auto zur Uni zu fahren (ohne Semesterticket ist das günstiger und geht wesentlich schneller) sodass wir morgens länger Zeit hatten – immer ein Pluspunkt. In der Uni ging es heute ja wie schon erwähnt um Komplexe Zahlen, was sich tatsächlich nicht nur als für mich einfacher sondern sogar langweilig herausstellte, weil ich in dem Thema noch ziemlich firm war (war ja auch das letzte, was wir gemacht haben im Unterricht). Die Vorlesung bot nur ganz am Ende interessante Neuerungen, die aber so schnell behandelt/übersprungen wurden, dass ich wenig davon hatte. Die Übungen habe ich alle in der Zeit durchbekommen und fand sie nicht gerade spannend (wobei ein nicht ganz einfacher Beweis dabei war). Im Plenum wurde es dann richtig langweilig, weil heute im Gegensatz zu gestern die Aufgaben wirklich gerechnet wurden. Danach konnte ich mir wenigstens noch erklären lassen, warum es mehr irrationale als rationale Zahlen gibt (falls das wen interessiert und er auf Anhieb nichts findet kann ich das hier ja noch erklären, dauert aber ne Weile und darauf habe ich gerade keine Lust).

Erster Uni-Tag 21. September 2009

Heute war also mein erster Uni-Tag im Vorsemester. Angefangen hats um 5 Uhr mit der Autofahrt nach Bremen, die dann um Punkt 7:30 wie geplant zu Ende war (obwohl wir ne halbe Stunde zu spät losgekommen sind 😃). Zum Auspacken des Autos war nach der Wohnungsübernahme (meiner Freundin, bevor es Missverständnisse gibt) keine Zeit, es ging fix zur Bushaltestelle um mit nur geringer Verspätung nach knapp 50 Minuten Fahrt per Bus und Straßenbahn um 9 an der Uni zu sein. Dort folgten 2 Stunden (abzüglich vorne und hinten einer viertel Stunde oder so) Vorlesung zum Thema Zahlensysteme, also Stellenwertsystem, Basentransformation und solcher Kram. Ich kann mir nicht vorstellen, dass „echte“ Vorlesungen auch so sind, wie diese, da sie doch sehr Schüler-orientiert und „für Dumme“ schien. Da ich mit dem Thema von der Programmierung her ja schon ziemlich vertraut bin war es auch nicht soo interessant.

One last Pong 20. September 2009

Hiermit gebe ich nochmal ein letztes Lebenszeichen von mir, bevor ich den Laptop einpacke. Morgen gehts in aller Frühe los nach Bremen (halb 5 losfahren, yay!) um dann nach 3 Stunden Autofahrt in das Vorsemester zu starten. Hoffentlich hab ich nichts Essentielles vergessen, was ich dann natürlich erst da bemerke…

Counter-intuitive results… 20. September 2009

Da ich ein Optimierungsfanatiker bin, habe ich mich gerade mal an eine CSS-Datei gesetzt und sie dahingehend „optimiert“, dass margin: 0; und margin-left: 5px; zu margin: 0 0 0 5px; wurde und sowas. Bei der tatsächlichen Dateigröße hat das eine Reduzierung um über 100 Byte zur Folge gehabt (ja, sowas macht mir Spaß). Da die Datei aber eh per gzip ausgeliefert wird, hab ich mir dann auch den Größenunterschied dort angeguckt, und musste leider feststellen, dass die Datei um 24 Byte gewachsen ist. Bei genauerem Nachdenken macht das natürlich Sinn: Wenn desöfteren margin: 0; vorkommt, kann gzip das gut komprimieren. Bei der eigentlich kürzeren Variante kann gzip nur margin: mehrfach verwenden, da ja nichtmal die erste Zahl danach gleich sein muss. (zumindest stelle ich mir das Komprimierungsverfahren etwa so vor. Das ist ein Gebiet auf dem ich mich überhaupt nicht auskenne…) Jetzt frage ich mich, ob ich die Optimierung rückgängig mache, oder nicht…