Jan-Philipp Litza

Virtualbox 28. April 2007

Nachdem vmware-player rumgezickt hat und sich nicht konfigurieren lassen wollte (und dadurch eine einfache Softwareinstallation endlos hingezogen hat) habe ich gerade mal Virtualbox von Innotek ausprobiert. Eigentlich eine ganz nette Software. Hat natürlich nicht ganz so viele Features wie die VMware Workstation, aber doch erheblich mehr als der VMware Player 😉, ist aber dafür eben kostenlos – sowohl in der proprietären als auch in der OpenSource Version.

Die Installation verlief Dank Debian Paket etc. recht einfach, und starten ließ sich das Ding nach nem Relogg (Gruppen und so) auch wunderbar. Die Installation des Gastsystems hat zwar abartig lange gedauert, aber dafür konnte ja Virtualbox wenig. Wer auf nem System mit 512 MB RAM von einer ISO, die per SMB über WLAN gemounted ist, in einer VM, deren Festplattendatei auf einer verschlüsselten Partition liegt, ein OS installieren will, dessen Installation unter Normalbedingungen meistens schon über eine halbe Stunde dauert, hat auch selber Schuld.

Es schien mir allerdings so, als würde Virtualbox nicht wirklich sparsam mit RAM Speicher umgehen. Dass ich wohl n bisschen swappen müsste war mir klar, 512 MB reichen halt nicht aus um auch noch ne VM laufen zu lassen. Am Schluss dürfte der RAM Verbrauch von Virtualbox (alleine) allerdings bei über 512 MB gelegen haben (38% Swap waren voll) obwohl ich der VM gerade mal 192 MB gegeben hatte…

Update: Beim nächsten Start wurde bei weitem nicht mehr so viel RAM verbraucht und daher auch nur wenig geswappt. Keine Ahnung woran der hohe RAM-Verbrauch beim ersten Start lag.