Jan-Philipp Litza

Easterhegg 2007, das Workshop Wochenende 9. April 2007

Err, ich hab am ersten Tag aufm EH gebloggt? Gut zu wissen, hatte ich schon vollkommen verdrängt. Naja, nun ist die ganze Zeit rum. Die ganzen 4 Tage. Hört sich eigentlich relativ lange an, aber jetzt kommt es mir verdammt kurz – viel zu kurz – vor. War irgendwie n komisches Gefühl, als vorhin ralf, starbug, codec, Tonnere, apic und ich rumsaßen und klar war, dass es vorbei ist. Seit dem steht für mich eigentlich auch mehr oder minder der Entschluss fest, dass ich eins der nächsten Events besuchen will – ob CCCamp, !eof Camp, GPN (auch wenn die ja vom Namen her nix für mich is 😃), Congress oder erst nächstes Jahr den EH in Köln weiß ich aber noch nich 😅 Aber ich will mal versuchen, eine einigermaßen akzeptable Zusammenfassung der letzten Tage auf die Reihe zu bekommen, ohne dabei zu sehr auszuschweifen und euch mit Details zu langweilen. Ich hangel mich dabei wohl mehr oder minder am Fahrplan entlang.

Am Samstag (das war doch Tag 2, oder?) hab ich eigentlich bis 15 Uhr erstmal nur verpeil0rt und mich mit ion3 rumgeschlagen. Hab nicht unbedingt schlecht im Cafe geschlafen (auch ohne Kopfkissen oder Matratze o.Ä.) und hab einfach nur vorm Laptop gechillt. Dann Bluetooth Hacking, ein Vortrag bei dem ich irgendwie was anderes/mehr erwartet hatte. Danach war ich erstmal etwas enttäuscht und fragte mich das erste Mal, ob ich nicht evtl. nur meine Zeit verschwende. Nach ner Stunde Pause dann zu „Ethernet und Switching“, einem Vortrag über – oh Wunder – Netzwerktechnik, auf den unteren 3 OSI-Modell Schichten. War recht interessant, auch wenns nach der Hälfte nur noch um VLANs ging, und mich das weniger interessierte. Danach bin ich wieder 2 Stunden durchs Haus geirrt und hab eigentlich gar nix gemacht, um mir dann nen Vortrag über „Fraktale und deterministisches Chaos“ anzuhören – einem Thema des 5. Semesters Mathematik. Ich fands hochinteressant, war sehr motiviert zuzuhören, war richtig zufrieden und glücklich als ich raus ging, obwohl ich exakt gar nix verstanden hab. Aber es hat mir einfach einige der Geheimnisse der Mathematik gezeigt, was für mich auch einfach schön ist. ☺ Am Abend… err… mh. Also am ersten Tag haben wir 300 aufm Beamer geguckt, am dritten Tag haben inner Aula gechillt, aber was zum Heck war am zweiten Tag? 😃 Wers noch weiß soll sich mal pls melden. 😮

Tag 3. Hab im Workshopraum geschlafen, wo man längst nicht so früh durch Lärm geweckt wird. Hab keine Lust mehr viel zu schreiben, also mach ichs kurz: Hab mir den Vortrag von telmich über „Vorträge halten“ angehört, war aber eigentlich nix besonderes drin, was ich nicht schon wusste. Trotzdem eindeutig einer der besseren Vorträge aufm EH, einfach weil er gut gemacht war. ☺ Hab dann später 2 Stunden im Raum des Workshops zum EOF (Eris Onion Forwarding) gesessen, auch wenn irgendwie der Workshop nicht zustande kam, weil apic seinen Laptop nicht unter Kontrolle hatte und dann das Netz total am Verrecken war. Eigentlich hat apic nur das Konzept von EOF präsentiert, das ich schon kannte 😊 Später hab ich noch kurz bei „Brainwashing La Fonera“ reingeschaut, war aber nix sonderlich Interessantes für, nur die Slides hatten sehr praktische Links. Wollte danach eigentlich bei mindestens einem der beiden Workshops zum Thema Schlösserknacken, aber da wars zum Brechen voll, also hab ich mir lieber den (verdammt lustigen 😉) Film übern 23C3 angeguckt. Danach war Schluss mit Activities für den Tag. !eof hat dann die Aula ge0wnt, die Boxen für schön chillige Musik beschlagnahmt und irgendwer hat codec ne Bierflasche an die Hand getaped. War schon lustig, ja. 😉

Tag 4. Der letzte Tag schon. 😲 Hab in der Nach auf 3 komischen Sitzklötzen gepennt, die sehr schön weich und dadurch a) bequem und b) gefährlich waren. Bin um 9 von den Dingern runtergefallen und dadurch aufgewacht 😕 konnte aber noch bis 10 pennen. Dann im Cafe wieder chillen und frühstücken, Musik hören und um 1300 zum 2stündigen VIM Workshop. Bei dem habe ich dann so viel über Vim gelernt wie ich insgesamt bisher über Vim wusste. Auf der Homepage des „Referenten“ gibts das alles als Kurzform, sehr viel praktisches Zeug dabei, besonders für C-Programmierer (die das aber wohl eh alle kennen). Bei der Abschluss-Veranstaltung wurde dann der obligatorische Dank an alle Helfer ausgesprochen (auch wenn ich da gewisse Personen kenne, die den Dank eigentlich nur für das Erstellen eines Möbiusbands mit Hilfe von 2 Laminiermaschinen bekommen haben :>) und alle wurden aufgerufen, noch beim Aufräumen zu helfen. Kann ja nich schaden, n bisschen zu helfen, dann hab ich mich mit eben wie oben beschrieben mit ralf, starbug, codec, Tonnere und apic auf die Couches gechillt und wir haben über Terrorismus, Sicherheitskontrollen an Flughäfen, die USA, ihre interessanten Ansichten der Welt, Flashkarten, Windows und, err, ne Menge mehr… geredet. 😃

Insgesamt möchte ich mich noch bei !eof bedanken, die mich so gut aufgenommen haben. 😉

BTW habe ich mich heute das erste mal an diesen 4 (oder 3 oder whatever) Tagen das erste Mal richtig irl für mehr als 2 Minuten mit codec unterhalten, obwohl ich unter anderem wegen dem eigentlich dahin gefahren bin. 😆

Und sollte zufällig sich jemand wie ralf hierher verirren (oder irgendjemand anders, der Fotos gemacht hat), der soll bitte Links zu selbigen hinterlassen. ☺