Jan-Philipp Litza

Spambekämpfung 4. April 2007

Nachdem der Spamgehalt auf meiner deadorc.de Mailadresse immer mehr wurde, hab ich mal im Zuge der Neuinstallation von Annexis ne ordentliche Postfix Konfiguration erstellt, die mal bei eingehenden Mails etwas mehr auf die Details guckt: Natürlich muss der Empfänger lokal sein (→ kein Open Relay), der Absender darf keine dynamische IP Adresse sein, HELO muss korrekt sein und die IPs der Sender werden mit ner Liste von spamhaus.org abgeglichen und ggf. geblockt. Siehe da, seit dem habe ich keinen einzigen Spam mehr auf der Adresse, aber zumindest meine eigenen Testmails kamen durch. Der Nachteil ist natürlich, dass False-Positives dann für immer verloren sind, weil sie nie aufm Server landen, aber eigentlich sollte der Anteil an False-Positives auch verdammt gering sein. Man sieht also: Es ist eigentlich recht einfach nen Server spamfrei zu halten. Ich war bisher sogar zu faul noch spamassassin einzurichten – weil es nicht nötig scheint.

Man vergleiche das mal mit meiner Adresse bei 1&1: Dort habe ich sogar den Spamschutz aktiviert und trotzdem bekomme ich pro Tag noch ca. 35 Spammails (okok, davon landen 31 bevor sie meinen Client erreichen im Spamordner, und den Rest sortiert Thunderbird aus). Warum machen große Anbieter sowas nicht? Oder bekomme ich da einfach nur ne andere Sorte von Spam? Ich weiß nämlich, dass 1&1 Mails von DynIPs genauso blockt wie ich.