Jan-Philipp Litza

Freie Software ist nix für jedermann 20. Dezember 2006

Eigentlich ist freie Software ja was feines. Ich kann es ja gerade noch verstehen, wenn Leute Windows statt Linux/BSD oder anderen kostenlosen Betriebssystemen verwenden. Allerdings verstehe ich nicht, warum jeder denkt, man bräuchte unbedingt Microsoft Office, und zwar möglichst immer die neueste Version. Ich finde die ganze „vorgetäuschte“ Benutzerfreundlichkeit eigentlich eher nervig und bin deswegen sehr zufrieden mit OpenOffice.org, was eigentlich genau die gleichen Funktionen hat – nur halt nichts kostet.

Und wenn jemand bei Linux ↔ Windows sagt, das ist so ein vollkommen anderes Interface etc. und damit komme er nicht klar, dann kann ich das verstehen. Wer aber sagt, er käme nur mit Office klar und bei OOo sei ja das Interface ganz anders, der ist entweder ein totaler Crack der täglich mit Word und Excel arbeitet und auch die letzte Funktion davon voll ausnutzt oder jemand, der einfach keine Ahnung hat. Die meisten meiner Mitschüler brauchen in Word vielleicht 4 Funktionen: Schirftgröße, Schriftfarbe, Schriftart, Ausrichtung. Und vielleicht die Rechtschreibprüfung. Und all das lässt sich auch bei OOo finden – und zwar in exakt den gleichen Menüpunkten wie bei MS Office. Outlook, die einzige Anwendung des Officepakets, die bei OOo fehlt, benutzt eh keine Sau, also kann das auch nicht der Grund sein. Also: Warum verdammt nochmal Geld ausgeben bzw. ne Straftat begehen um Office benutzen zu können? Wer mir diese Frage beantworten kann, bitte in die Comments…